Sie haben noch Fragen zu SimplyCash oder generell zum Thema ec-Cash?
Hier finden Sie die wichtigsten Informationen.
Fragen zu ec-Cash Zahlungen mit SimplyCash:
Welche Karten akzeptiert mein SimplyCash-Terminal?Welche Kosten entstehen durch den Betrieb des ec-Cash Terminals?
Was brauche ich für den Betrieb des Kartenlesegerätes?
An wen wende ich mich, wenn ich Fragen zu meinem ec-Cash Terminal habe?
Was kann ich tun, wenn mein ec-Cash Terminal eine Kartenzahlung nicht akzeptiert?
Wie kann ich eine ec-Karten-Transaktion stornieren?
Was passiert im Fall einer Rücklastschrift?
Wie gehe ich mit den Belegen um?
Allgemeine Fragen rund um das Thema ec-Cash:
Was bedeutet "girocard"?Was bedeuted die Abkürzung ELV?
Was ist die TSD?
Was ist GLV?
Was ist ein Kassenschnitt?
Welche Karten akzeptiert mein SimplyCash-Terminal?
Ihr Terminal akzeptiert die girocard, die die bisherige ec-Karte ablöst. Mit mehr
als 93 Millionen Karten ist die girocard die am weitesten
verbreitete Zahlungskarte in Deutschland. Kreditkarten, die
Geldkarte, Maestro und V-Pay akzeptiert das Terminal
nicht.
Welche Kosten entstehen durch den Betrieb des ec-Cash Terminals?
Ihnen entstehen für das Terminal selbst keine Kosten für dessen Kauf
oder Miete. Mit Ihrem Transaktionspaket von 9,90 Euro pro Monat
bezahlen Sie lediglich Ihre Bezahlvorgänge. Das Paket
enthält 35 Transaktionen monatlich, für jede weitere
Transaktion werden Ihnen 0,29 Euro berechnet.
Wir sichern Ihre
Kundenzahlungen bis zu einem vereinbarten Höchstbetrag und
übernehmen auch die Bearbeitung und Weiterverfolgung von
Zahlungsausfällen. Dadurch werden Ihnen die Umsätze
aus den Kartenzahlungen Ihrer Kunden garantiert ausgezahlt.
Für diesen Service entstehen zusätzlich
Autorisierungsgebühren in Höhe von 0,3% des
Umsatzes.
Sie haben keine Vertragsbindung und können das
Terminal jederzeit unter Wahrung einer Kündigungsfrist von
2 Wochen zurückgeben. Im Falle einer Kündigung
fällt ein Bearbeitungsentgelt i.H.v. 30 Euro an. Dieser
Betrag deckt unsere internen Kosten für die
Rückabwicklung und Einstellung der Netzservices für
das ec-Cash Terminal.
Was brauche ich für den Betrieb des Kartenlesegerätes?
Für den Betrieb
des Terminals brauchen Sie einen analogen, ISDN- oder
DSL-Anschluss sowie einen Stromanschluss.
An wen wende ich mich, wenn ich bei der Installation des ec-Cash Terminals Hilfe benötige?
Sollten Sie Hilfe bei der Installation benötigen, hilft Ihnen unsere Installations-Hotline unter 0800/000 63 08. Dort erhalten Sie einen Monat lang kostenlos Hilfe bei der Einrichtung des Terminals. Bitte halten Sie die PIN bereit, die Ihnen mit Ihrem Terminal zugesandt wurde.
An wen wende ich mich, wenn ich Fragen zu meinem ec-Cash Terminal habe?
Für Fragen oder
bei einer Störung steht Ihnen unsere Service-Hotline unter
0900/100 00 82 montags bis freitags von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr
zur Verfügung. Ein Anruf kostet 0,99 Euro/Minute aus
dem deutschen Festnetz.
Was kann ich tun, wenn mein ec-Cash Terminal eine Kartenzahlung nicht akzeptiert?
Wenn eine Kartenzahlung nicht durchgeführt wird, kann das drei Gründe haben
a) die Zahlung wird vom Kreditinstitut des Kunden abgelehnt
b) die Karte ist defekt
c) es gibt Verbindungsprobleme (Netzprobleme)
Im Falle von Verbindungsproblemen hilft es, den Zahlungsvorgang zu
wiederholen. In den anderen Fällen bitten Sie Ihren
Kunden, eine andere Zahlungsweise zu wählen oder seine
Karte überprüfen zu lassen.
Wie kann ich eine ec-Karten-Transaktion stornieren?
Zur Stornierung
einer Zahlung benötigen Sie die Karte des Kunden und
den ursprünglichen Zahlungsbeleg. Der Storno wird
immer mit dem Zahlungsverfahren der Originalzahlung
durchgeführt. Die einzelnen Schritte können Sie
unserer Kurz-Bedienungsanleitung im
Menü „Service“
entnehmen.
Was passiert im Fall einer Rücklastschrift?
Es kann passieren,
dass eine Forderung per Lastschrift wegen einer fehlenden
Deckung des Kontos des Karteninhabers oder wegen eines
Widerspruchs des Karteninhabers nicht möglich ist.
Dann entsteht auf Ihrem Geschäftskonto eine
Rücklastschrift. In diesem Fall übersenden Sie
uns bitte das Original der von dem Karteninhaber
unterschriebenen Lastschrift-Einzugsermächtigung sowie
eine Kopie des Kontoauszuges, auf dem die
Rücklastschrift ausgewiesen ist. Für die
Übersendung dieser Unterlagen verwenden Sie bitte
unseren Einreichungsbeleg. Bitte achten Sie darauf, uns
schnellstmöglich über das Auftreten einer
Rücklastschrift, spätestens innerhalb von 14
Kalendertagen seit dem Buchungstag der Rücklastschrift
auf Ihrem Konto, zu informieren.
Wir erstatten Ihnen
den Betrag inklusive der angefallenen Bankgebühren bis
spätestens zum 15. des Monats, der auf die Mitteilung
der Rücklastschrift und Übersendung
der Lastschrift-Einzugsermächtigung folgt. Eine
Auszahlung ist jedoch nicht möglich, wenn wir in
unserem Vertrag einen Ankauf der Forderung
ausgeschlossen haben. Dies ist u.a. dann der Fall, wenn der
Wert der Rücklastschrift (ohne Bankgebühren) den
in unserem Vertrag vereinbarten Garantiebetrag
übersteigt. Um die weitere Bearbeitung der
Rücklastschrift kümmern wir uns für
Sie.
Wie gehe ich mit den Belegen um?
Kommt es im Rahmen
des Elektronischen Lastschriftverfahrens (ELV) zu einer
Rücklastschrift stehen wir mit unserem Garantierten
Lastschriftverfahren für diese Zahlung ein.
Voraussetzung ist, dass Sie uns den für diese
Transaktion von Ihrem Kunden unterschriebenen
Lastschriftbeleg im Original zu Verfügung stellen. Wir
empfehlen Ihnen, die Belege sorgfältig aufzubewahren.
Ein Widerspruch gegen eine Lastschrifttransaktion ist
derzeit bis zu 5 Monaten nach dem Zahlungszeitpunkt
möglich.
Bitte beachten Sie,
dass diese Frist ausschließlich für die
Rücklastschriftbearbeitung gilt. Etwaige anderweitige
steuer- oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen bleiben
von unserer Empfehlung unberührt.
Was bedeutet "girocard"?
Der Begriff
"girocard" steht für den übergeordneten und
neutralen Rahmen der deutschen Kreditwirtschaft für
die beiden Debit-Zahlungssysteme electronic cash im Handel
(Point of Sale, POS) und das Deutsche Geldautomatensystem.
Es soll den sicheren und einfachen Einsatz von Debitkarten,
oft auch als ec-Karten bezeichnet, unter Verwendung der
persönlichen Geheimzahl (PIN) garantieren.
Die europäische
Kreditwirtschaft arbeitet derzeit an der Realisierung eines
einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums SEPA
(Single Euro Payments Area). Ziel von SEPA ist es, allen
Bürgern die Möglichkeit zu eröffnen,
Zahlungsverkehrsdienstleistungen im Euro-Raum zu den gleichen
Bedingungen ausführen zu können wie im
Heimatland.
Der Name und das
Logo girocard wurden 2007 von der deutschen
Kreditwirtschaft eingeführt. girocard soll vor allem
die internationale Akzeptanz der deutschen Debitkarten im
Zuge der Schaffung eines einheitlichen Logos für den
SEPA-Raum erleichtern.
Was bedeuted die Abkürzung ELV?
ELV steht als
Abkürzung für elektronisches
Lastschriftverfahren.
Bei diesem
bargeldlosen Zahlungsverfahren wird mittels
POS-Händlerterminal und Bankkarte eine Lastschrift
gegen das Kundenkonto veranlasst. Es findet keinerlei
Prüfung der Legitimation statt. Dieses
Zahlungsverfahren entspricht einer herkömmlichen
Lastschrift. Der Kunde unterschreibt den Lastschrifttext
auf der Rückseite des Belegs. Da keine
Online-Verbindung aufgebaut wird, entstehen für die
Einzeltransaktion keine Leitungsgebühren. Nach dem
Kassenabschluss werden die Daten im TeleCash-Rechenzentrum
verarbeitet und dem Kreditgewerbe in der Nacht zur
Verfügung gestellt.
Was ist die TSD?
TSD ist die
Abkürzung für zentrale
„TeleCash Sperrdatei“
und sichert Sie
zusätzlich gegen Ausfälle bei
Lastschriftzahlungen ab. Jeder
Lastschrift-Bezahlvorgang wird online im TeleCash
Rechenzentrum gegen die zentrale TeleCash Sperrdatei
geprüft, d h. die Kartendaten werden mit der
Sperrliste verglichen. Mit der TSD reduzieren Sie
Zahlungsausfälle und Betrugsfälle, sparen Sie
Fremdgebühren für Rücklastschriften ein
und reduzieren Fremdaufwendungen wie zum Beispiel das
Mahnwesen und das Inkasso.
Was ist GLV?
GLV ist die
Abkürzung für „Garantiertes
Lastschriftverfahren“. Damit bietet Ihnen die
TeleCash absolute Sicherheit vor
Zahlungsausfällen. Wir garantieren die Zahlungen
Ihrer Kunden bis zu einem mit Ihnen vereinbarten
Höchstbetrag in Verbindung mit der
Forderungsabtretung. Ihre Zahlungssicherheit besteht
auch dann, wenn das Inkasso der TeleCash erfolglos
bleibt.
Was ist ein Kassenschnitt?
Mit dem Kassenschnitt werden Kartenumsätze im Terminal zu einem verbindlichen Zeitpunkt an das Rechenzentrum und dann
an die Bank weitergeleitet. Die Durchführung des Kassenschnitts erfolgt online. Das
Ergebnis der positiven Ausführung erhalten Sie als
Kontroll-Beleg aus dem Terminal. Wir empfehlen Ihnen,
täglich einen Kassenschnitt auszuführen wenn Sie
Umsätze am Terminal getätigt haben, spätestens jedoch nach 7 Tagen.
Ohne den erfolgreichen Kassenschnitt erhalten Sie keine Umsatzgutschrift
auf Ihrem Konto.
